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Rueckblick 2010 – Pokahontas!

27 Dec

Personal Note: “I hope you enjoyed my personal highlights 2010 in English. Writing the German version is still easier and more “flowing” … Here is part one!

Teil 1 meiner persoenlichen Hoehepunkte aus 2010! Weitere folgen in Kuerze.

I never seem to run out of topics to write about, I just run out of time to do so! So, stay tuned and have a happy and wonderful day!”   Beate

 

Im JUli bekam ich ein e-mail meiner weltreisenden Freundin Angelika ueber die Besessenheit zur Haarentfernung bei Amerikanischen Frauen, welches mich mal wieder inspiriert hat, ueber mein eigenes Leben nachzudenken.

Habe herzlich gelacht ueber Angelika’s “Gestruepp-Entfernungs-Theorie” und bin froh, dass ich zu alt, zu faul und zu arm bin fuer solche Spiraentzchen.

Bikini trage ich auch nicht mehr im Angesicht meines birnenfoermigen Body-Types (gemaess Trinny und Susannahs Buch: „The Body Shape Bible“). Liposuction kann ich mir nicht leisten und mit panischer Angst vor Schmerz kommen auch Botox (ist das nicht ein Nervengift aus dem Vietnam-Krieg?) und Bodylifting nicht in Frage.  Beim total Bodylifting wird in der Taille ein Rundumschnitt gemacht und die Haut wie eine Strumphose hochgezogen, wieder angenaeht und die Reste abgeschnitten. Aus diesem breiten Hautstreifen kann man alles moegliche machen, Roulladen, kuenstliche Lippen, neue Ohren  oder Ente im Speckmantel. Augenbrauen-Lift, Kinn-Implants und Brustvergroesserung kommen ebenfalls nicht in Frage! Somit zupfe ich mir, wenn noetig, selbst das ein oder andere Haar vom Kinn, rasiere bei schoenem Wetter unter den Armen und an den Beinen  – und das muss reichen!

Wie ein anstaendiges Maedchen (nicht wie Brittney Spears!) trage ich auch immer eine Unterhose (gross genug, um damit im Notfall ein Kaninchen zu fangen – man weiss ja nie!), Minirock ist aus Altersgruenden gestrichen, Tanga zu unbequem und durchsichtige Spitze, Selbstgehaekeltes oder transparente Seiden und Chiffons sind nicht mehr mein Stil und tragen sich nicht so gut ab einer gewissen Groesse – da faellt mir doch gerade Schwarzwaelder Schinken ein. Immer, wenn ich ernsthaft ready bin, Vegetarier zu werden, bekomme ich eine Heisshungerattacke auf Schwarzwaelder Schinken mit Graubrot, was natuerlich nicht so einfach zu finden ist in Neuseeland (aber nicht unmoeglich!)! Ist das noch normal oder gehoert das zur Midlife Crisis oder sind das psychosomatische Entzugserscheinungen fuer den Eventual-Fall?   

Erfolgreich haben wir (bei uns mitten im Winter) auch die Fussballweltmeisterschaft mit allen schlaflosen Naechten ueberstanden, und zur Abwechslung war es mal nicht das Hausdarlehen, das mich wach hielt, sondern das aufgeregte Gestoehne und Geschrei  meines fussball-besessenen Mannes aus der selbsschuss-gesicherten Middle-Earth-Zone in meinem Wohnzimmer. Seitdem geht es mir auch wieder etwas besser und was soll immer ueber die Weltwirtschaftskrise nachdenken, wenn der Erfolg von ganzen Fussballnationen auf dem Spiel steht? Habe vergeblich versucht, den wahrsagenden Octopus auf e-bay zu ersteigern. Haette ihn Bernd gerne zu Weihnachten geschenkt, damit er Freitagsabends schon weiss, ob es sich uebehaupt lohnt, Samstags frueh aufzustehen und zum Fussball zu gehen. Und wenn der Octopus mal luegt, kommt er in die Suppe! Man koennte ihn auch gut in der Dusche als Seifenhalter oder Massage-Maschine mit einer handgeschnitzten Wurzelbuerste an jedem Arm nutzen. Wie ich vor kurzem gehoert habe, ist der Octopus ploetzlich und unerwartet verstorben und ins grosse Nirwana des Fussballs uebergesiedelt.     

Mein  49. Geburtstag ging sang-und klanglos vorueber. Habe dieses Jahr niemanden eingeladen und hatte diesbezueglich auch keinen Stress, eine grosse Party zu organisieren. (Vermutlich ein weiteres Anzeichen von Midlife Crisis!) So konnte ich mal in Ruhe mein Auto putzen und in der Garage aufraeumen. Nach ueber 20 Jahren habe ich mir allerdings selbst eine Kaesesahnetorte (nach altem Familienrezept) zubereitet, deren Kalorien ich voller Genuss beim Fruehstueck, Mittagessen und Abendessen zu den „Lovehandles“ an meinen Hueften addiert habe.

Waehrend ich meine Kreditkarte bei der Bank in eine zinsguenstigere umgewandelt habe, erfuhr ich, dass ich in den letzten Jahren hunderte von  Punkten angesammelt hatte, von denen ich nichts wusste und die man in einem Elektronikshop einloesen kann. Selbstlos wie ich bin, habe ich diese zum Wohlsein meines heissgeliebten Ehemannes und zur Bereicherung seiner gesperrten Zone in einen neuen Flachbildschirm umgewandelt. Die Katze hat es schmerzhaft zur Kenntnis genommen, als sie, wie gewohnt, oben drauf springen wollte und erst im freien Flug gemerkt hat, dass da kein Landeplatz mehr fuer ihren achteinhalb Kilo schweren Astralkoerper ist.

Den einzigen Urlaub in den letzten Jahren, hatte ich in 2009, kurz vor Weihnachten heimlich gebucht, um meinen lieben Mann und noch lieberen Sohn unterm Weihnachtsbaum zu ueberraschen. Im Eifer des Weihnachts- und Sommerferien Stresses habe ich es dann total vergessen und den internet-gebuchten Gutschein Anfang Maerz  in einer Schublade wiedergefunden. Gluecklicherweise war die Buchung fuer das Wochenende 26./27. Maerz und somit noch gueltig.  Da Henry seit fast zehn Jahren versucht, seine „langweiligen“ Eltern zum Camping zu animieren, kam mir zur Zeit der Buchung ein Wochenende in einem Indianer-Tipi als die wahre Alternative vor. Wie gesagt, lange gebucht, dann vergessen, dann wiedergefunden und nach einiger Ueberlegung, da die finanzielle Lage zu diesem Zeitpunkt eigentlich keinen Urlaub zuliess, kurzerhand entschieden: Alles Quatsch – Jetzt wird gefahren. Gebucht ist gebucht!

Raglan, ein kleines Oertchen and der Westkueste, 50 km von Hamilton, ist gut in etwa 3 Stunden mit dem Auto zu erreichen.

Gesagt getan, Henry begeistert, Vater eher besorgt, ob seine Fussballmannschaft mal einen Samstag ohne ihn auskommt, Mutter im Stress, alles einzupacken, fuhren wir dann endlich mit meinem alten, vollbepackten Toyota Richtung Sueden.

Nach einer Zigarettenpause fuer Bernie gleich hinter Auckland in einem kleinen Ort, wo ich auf keinen Fall auf dem Rueckweg anhalten werde (und hoffentlich keine Autopanne habe), ging es weiter. Wunderschoene Landschaft, gruene Huegel, Millionen Schafe, abgasverseuchte Lastwagen vor und hinter uns,  und endlich erreichten wir die Huegel- und Buschlandschaft,  in dem unser Indianer-Familienzelt verborgen war.

Allerdings hatte man vergessen, mich darauf hinzuweisen, dass man das Zelt nur zu Fuss erreichen kann, etwa 1 km von der Rezeption und dem Parkplatz entfernt. Aber echte Indianer kennen keinen Schmerz und so machten wir uns auf den Weg. Ueber Stock und Stein, bergauf- und bergab zogen und schoben wir unsere  geraederten Koffer, Taschen, Kartons mit Lebenmitteln, Kleidung fuer jede Wetterlage, Henrys Spielzeugsortiment, sein Fahrrad, meine Literatursammlung und Malutensilien durch Matschpfuetzen, ueber Wurzeln, Schottersteine und vorbei an hoelzernen Wegweisern, die mir gluecklicherweise versichrten, dass wir immer noch auf dem richtigen Weg waren. Mit scheinbar dem letzten Atemzug und nach Verbrauch saemtlicher Kraftreserven, erreichten wir dann endlich die kleine Lichtung auf dem Huegel, wo unser Zelt mit vier anderen, aus dem Gebuesch herausragte.

Angenehm ueberrascht, ueber die frisch bezogenen Betten und die nicht funktionnierende Solarlampe, was das komplette Mobiliar eines Tipis darstellt, liess ich mich aufs Bett fallen und schnappte erstmal eine halbe Stunde nach Luft.  Henry war begeistert und Bernd machte sich doch gleich eine Friedenspfeife an.

Immerhin sah alles sehr romantisch aus, jedes Zelt mit entsprechendem Abstand in einem anderen Gebuesch versteckt und eine offene Gemeinschaftskueche in der Lichtung. Das selbstgebaute Humus-Klo a la Friedensreich Hundertwasser war dort, wo all die Fliegen kreisten. Da kamen Erinnerungen and das kleine Holzhaeuschen in unserem Garten hervor, als wir 1965 ohne Geld, von den Nachbarn aus geschichtlichen Gruenden gehasst und mit drei kleinen Kindern eine Ruine in Belgien bewohnten und uns den Po mit abgerissenen Zeitungsquadraten abputzen mussten. An einem kalten Winterabend auf dem Belgischen Holzbalken habe ich mir geschworen, was aus meinem Leben zu machen, um mir nie wieder den A… auf der Toilette abzufrieren. Und here wer are: 45 Jahre spaeter zahle ich noch $200 fuer das Erlebnis!

Selbst das Duschen mit eiskaltem Wasser kann man mit einer romantischen und offenen Weltsanschauung ueberleben (wenn man nur von Freitags bis Sonntags morgens bleibt). 

So verbrachte Bernd den Rest des Tages damit, durch Rauchen den Welfrieden zu sichern, ich stellte mir vor, wie man hier ueberlebt, wenn es erstmal in Stroemen regnet und Henry suchte Steine und Stoecke im Gebuesch oder bahnte sich eine BMX-Rennstrecke  vom Plumpsklo den Berg runter bis zu unserem Zelt. Wie echte Indianer!

Abends beim Kochen und Essen unter freiem Himmel lernten wir die netten alternativen anderen Indianer kennen, die aus allen moeglichen Laendern kamen  und die es gewohnt sind, sich nicht so haeufig zu waschen und nur mit einem Rucksack durch die Welt zu reisen und sich die Haare aus praktischen Gruenden in Straehnen zu verfilzen. Das macht einen mal wieder nachdenklich, ob man das alles braucht, was man so an Zivilisationsguetern angesammelt hat. Ich glaube jedenfalls nicht, dass sich einer unserer Rastazopf-Indianer-Kollegen nachts im Zelt hin-und herwaelzt und ueber die naechste Einkommensteuerzahlung nachdenkt… Die anderen Indianer brauchten auch nicht fuer das Zelt und das Plumpsklo zu bezahlen, weil sie als Volunteers helfen, aus leeren Weinflaschen, Stroh und Matsch rustikale Huetten zu bauen, damit solche Stadt-Indianer wie wir, dort mal ein „wildes Leben“ ausprobieren koennen. 

Vielleicht sollte man wirklich alles verkaufen und vogelfrei mit einem Rucksack und klebrigem Haar durch die Lande ziehen!

Alle waren sehr nett, so viel frische Luft und ein Glas Wein (zur Unterstuetzung der Weinflaschenbauwerke) unter freiem Himmel machen muede (jedenfalls die aelteren Indianer wie Bernd und mich) und mein llieber Mann fackelt ja da nicht lange, legt sich auf sein Bett und schlaeft tief und fest.

Damit wenigstens ein Erziehungsberechtigter im Stamm den Ueberblick behaelt, und trotz extremer Muedigkeit, musste ich dann versuchen, Henry davon abzuhalten, mit seinem Fahrrad und den selbsgebastelten Pfeilen in stockfinsterer Nacht auf die Jagd zu gehen. Henry ist ein zaeher Bursche und ihn spornt die frische Luft noch mehr an, so dass bei ihm der erste Anschein von Muedigkeit erst nach Mitternacht eintrat.

Dann ging alles sehr schnell, zwei Indianer schnarchen und ich lausche im Dunkeln auf jedes Zirpen, Rascheln, Grummeln, Trapsen und Gemuschel im Gebuesch. Dazu noch die Tatsache, dass das Tipi-Zelt (vermutlich aus Gruenden der umweltfreundlichen Entlueftung) in Hoehe des Bodens rundherum eine ca. 8cm breite offene Spalte hatte und ich mich nicht von der Ueberlegung befreien konnte, welche wilden Saeugetiere durch diese Ritze passen. Bekannt ist Neuseeland ja fuer sein ausgepraegtes Wildlife und die Plage von Possums (eine Mischung zwischen Katze und gen-manipuliertem Hamster mit Stupsnase, braunen Kulleraugen und Krallen wie ein Koalabaer…). Das war die Beschreibung meines abenteurlichen Mannes, der als einziger schon mal Auge um Auge, Zahn um Zahn  im Keller unseres ehemaligen Hauses auf einer Farm mit einem Possum „zu tun“ hatte. Die beiden hatten sich fuer einen Moment gegenseitig in die Augen gestarrt, und dann sind sie total erschrocken und schreiend in unterschiedliche Richtungen gefluechtet. Jedenfalls, nachts werden die Possums munter und suchen sich was zu beissen. Wie haette ich auch nur ein Auge schliessen koennen bei dem Gedanken, dass hunderte tollwuetige, ausgehungerte Possums um mein Zelt schleichen, und vielleicht meinen lieben Mann und noch lieberen Sohn zum Abendessen verspeisen wollen?

Hah!  Pokahontas war auf einer Mission! Kein wildes Biest wird das Eindringen in unser Indianer-Dasein ungestraft ueberleben. Im Geiste sah ich uns schon  zum Fruehstueck knusprige Possumschenkel ueberm offenen Feuer braten. Dann wurde mein imaginaeres Happy-End von allen moeglichen ueberdimensionalen Stechmuecken, Riesenheuschrecken und anderem Krabbelgetier unterbrochen. Immer noch begleitet von zufriedenem und nicht gerade leisem Schnarchen aus dem grossen und kleinen Indianerbett, kam ich mir vor wie ein Einzelkaempfer im Ueberlebenstraining. Je mehr man der Gefahr ins Auge blickt (oder auch nicht, wenn es stockfinster ist und die Solarlaterne streikt), um so groesser wird die Vorstellung von dem, was alles passieren koennte.

Was soll ich sagen? Als der erste Anhauch von Tageslicht im nicht nur unten sondern auch oben offenen Tipi ersichtlich wurde, war ich todmuede, aber erleichert das Ueberleben meines Stammes gesichert zu haben, und unter der eiskalten Dusche im zugigen Holzverschlag kam mir bei einer beginnenden Verstopfung mal wieder die Erkenntnis, dass ich doch mehr ein City-girl bin als ein Alternativ-Aussteiger. Werde doch nicht meine Porzellantoilette gegen ein Gebuesch aus Schlingpflanzen und ein zu Hause unterm Himmelszelt eintauschen!

In der zweiten Nacht, noch mehr verstopft und schwer wie ein Sack,  haette mich sogar ein wilder Baer anfallen oder meinen lieben Mann und noch lieberen Sohn zerfleischen koennen, denn in einem Ansturm von totaler Uebermuedung  war mir dann alles sch….egal – sogar als ich am naechsten Morgen die braune Riesenheuschrecke unter meiner Bettdecke gefunden habe. Kurzer Aufschrei, das wars!

Zum Heissluftballon Festival in Hamilton sind wir dann leider auch nicht gekommen, da Winnitou an solch kulturellen Ereignissen nicht besonders interessiert. Ausserdem hat er das ganze  Wochenende als fuer ihn autofahr-freie Epoche deklariert. Ich wollte mir daraufhin auch die Fahrerei im Dunkeln ersparen  und konnte dadurch vermutlich zum zweiten Mal die Ausrottung meiner gesamten Inidanerfamilie und 22 Possums durch extreme Nachtblindheit  und Totaluebermuedung verhindern.

Henry wird sich noch lange an sein Indianerleben im Busch erinnern, ich war froh, wieder auf meiner eigenen umweltunfreundlichen Klobrille zu sitzen, ohne kleingeschnetzelte Baumstaemme hinterher schuetten zu muessen (Wasserspuelung in der Toilette und heisses Wasser sind schon echter Luxus – man vergisst einfach zu schnell, wie gut es einem doch im taeglichen Leben geht). Und mein lieber Winnitou-Mann fand das Wochenende sehr entspannend!

Beate (Pokahontas)

Tipi - March 2010

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2010- Midlife Crisis, Pocahontas and life at the End of the World!

26 Dec

  

Personal Note: “Finally I have time to reflect on the year 2010.  As English ist not my first language (as you know), I apologize beforehand for any spelling mistakes, for choosing the wrong words or for building complicated sentences. It is not my attention to upset anybody! Maybe you know what I mean. It is complicated, but I try my best to use “understandable English”. So please enjoy my personal highlights of the year.     Beate

In July my world-traveling writer friend Angelika just sent me an interesting letter about hair removal, Brazilian Waxing and other methods used by American women to look good at places where normally nobody sees it.

I laughed my head off and I am very glad, that I am too old, too lazy and too poor for these things. And because of the weather and my apple shaped body type I am not wearing a bikini anymore.  I can’t afford Liposuction and because I am allergic to pain, I will not have Botox (wasn’t that used as neurotoxin during the Vietnam War?) injections or body lifting.  If you have a total body lift, they cut one circle around the waste, pull the skin up (like a pantyhose), cut off the overlapping skin and then stitch it all back together. From that remaining piece of skin, they can design new lips, new ears, or breast enlargements for you. Not for me! From time to time I pluck a hair from my chin, if the weather is nice I shave the hair under my arms and the ones on my legs will only be removed in summer when I wear the comfortable Capri pants with elastics around the waist – and that’s it!

 

As a good girl -not like Brittney Spears- I always wear underpants, mostly big enough to catch a rabbit, if necessary – you’ll never know! Because of my age I am not wearing miniskirts anymore, for comfort reasons I am not wearing g-strings and it is not my style anymore to wear see-through lace, silk, chiffon or handmade crochet dresses. All of those don’t go well with my love handles and the little “sausage rolls” on my back according to “Triny and Susanna” and “What not to wear”. That reminds me of Blackforrest ham . Everytime, I am really ready to become a Vegetarian, I get a terrible craving for Blackforrest ham and German bread (the one that feels like a brick). Is that normal or is it part of my midlife crises or is it psychotic preparation for hard times to come?

 

I am also glad, that the Soccer World Cup is over and we can go back to sleep at night. During that time it wasn’t my mortgage that kept me up at night, but the screams coming from the gun- secured Middle Earth area in my living room, where my lovely husband was fighting his personal war against international players and referees. I tried to buy that psychic Octopus on e-bay. It would have made a nice Christmas present for Bernie, so that he knows by Friday night, if his team is winning and if it is worth to get up that early on a Saturday morning.  And if the Octopus loses his magic, we can have him with soup for dinner. Or we could use him as a soap holder or automatic massage machine with a hand-made brush at each arm in the shower.  

 

My 49. Birthday passed by – very quietly. This year I haven’t invited anybody and I had no stress preapring a big party. Instead I took the opportunity to wash my car and clean up the garage. And the day before my birthday I made a “Kaese-Sahne-Torte” for myself (just like my Mum used to make it 20 years ago). I enjoyed it for breakfast, lunch and dinner and added a few pounds to my hips.

 

When I went to the bank to change my credit card, I was reminded to use the points that I have collected over the years and I didn’t know anything about. When I found out that I you can use the points in an electronic store, I (with my caring nature) choose a new flatscreen tv to make my lovely husband happy and to have a reason to open up the Middle Earth zone in my living room for other family members.  First creature to notice the new TV was big black fat cat Mimi. As usual she jumped on top of it, just to find out (still flying), that there was actually no space anymore for her 8.5 kg womanly body to land on.  

 

Since we haven’t had any vacation in the past years, I had booked one before last Christmas (2009) to surprise my lovely husband and my even lovelier son under the Christmas tree. Unfortunately and because of Christmas and school holidays related stress, I forgot all about it and I recovered the internet booking voucher during a clean-up session of my office drawers. Luckily the booking was for the weekend 26/27. March 2010 and therefore still valid when I found it a few days earlier. For nearly 10 years Henry tried to convince his boring parents to go camping and at the time of booking, I thought a weekend in an original Indian Tipi-tent would be the perfect alternative solution.   Alright- booked long ago – then forgotten – then re-discovered, I made the very quick decision: We are going! (even though the financial situation didn’t scream: holidays!). And we went. A booking is a booking! Raglan, a tiny little village on the west coast, 50km from Hamilton just takes three hours by car.  

 

One woman – one decision! Henry was very excited, Bernie was more concerned about the missed Soccer game on Saturday and if his soccer team will have any chance to win without him, and I was stressed with packing. Finally we loaded everything in my old car and off we went, heading down South.

 

Straight after passing the City of Auckland we had a “Smoko” break for Bernie in a little village, where I will definitely not stop on our way back home and hopefully never have a car break down in that area. But we went on, enjoyed the wonderful scenery, green hills, millions of sheep, inhaled toxic exhausts from the trucks in front of us and finally we reached the hills and bushes, where our Indian Tipi was  hidden. 

 

Unfortunately during internet booking they forgot to mention, that you could only reach the Tipi by feet and that is was around 1 km away from the reception and the parking place, where you had to leave your car. But real Indians are tough and therefore we started our walk in rather un-suitable shoes. We climbed up the hills, down the hills, over rocks, stumbled over roots, went through the mud and all the way trying to pull or push our  suitcases on wheels, boxes with food, clothing for any weather condition, Henry’s toy collection, his bicycle, my books and of course my art supplies. If we wouldn’t have passed a wooden sign, I thought we were lost in the bush by then. But no – we were still on track and with a final push and the last breath, we reached a flat green area on a hill, where our Tipi was hidden.   

 

Positively surprised about the freshly made beds inside and the not working Solar lamp, what was the complete interior of the tent, I fell on the bed and tried to breathe for half an hour. Henry was very happy and Bernie lighted his first peace pipe.

 

Everything looked very romantic. There were some other Tipis, but there was enough distance to have your privacy.  In the middle of it all we found a rustic, open bush kitchen.  And the organic toilet tract a la Friedensreich Hundertwasser was where all the flies circled. That reminded me of the wooden toilet hut we had in our garden in 1965, when my parents lived with three little children, no money and for historical reasons hated by the neighbours in a totally run-down house in a tiny little village in Belgium. And we had to clean our bums with carefully ripped newspaper squares. One of those cold winter evenings on the wooden plank toilet in Belgium I made the decision to do something with my life, so that I would never ever have to freeze my backside on such a “toilet”. And here we are: 45 years later, and I am paying $200 for the experience!

But even the shower with ice cold water can be romantic, if you keep an open mind and if you only stay from Friday till Sunday.

Bernie spent the rest of the day to secure world peace by smoking lots of peace pipes, I was a bit worried, how to survive, once it starts raining and Henry collected stones, sticks and built a BMX race course for his bike, which started at the Eco-toilets and went all the way down to our Tipi entrance. Like real Indians!

 

In the evening and during cooking and eating under the stars we met some other Indians, which came from all sorts of countries and who were used to not have a shower every day and travel the world just with a backpack and for practical reasons wear dreadlocks on their heads. That makes you think again if you really need all these civilization goods you spent your money on over the years. I am sure, that not one of the fellow Indians had sleepless nights, thinking how to pay their mortgage.  Our fellow Indians also didn’t have to pay for their Tipis and the Eco toilet, because they were volunteers and helped building rustic huts from empty wine bottles, straw and mud, so that these city Indians (like us) have the opportunity to test living a “wild life”.

 

Maybe we should sell everything and free like a bird travel the world with backpacks and glued hair.

 

Everybody was really nice. We had lots of fresh air and some wine (to support the wine bottle and mud building industry) and life under the stars made us very tired (especially the older Indians like Bernie and me) and my lovely husband didn’t muck around, he lied down on his bed and a minute later he was in dreamland. 

 

But to have at least one guardian keeping an eye on the tribe and even though I was extremely, tired, too I tried to talk Henry out of going on a nightly hunt with hand-made spears and on his bicycle.  Henry is a tough boy and the fresh air energizes him even more, so that his first glimpse of tiredness came not before midnight.

 

Then everything went quick. Two Indians were snoring and I was lying on my bed in the darkness listening to every noise in the bush until I realized, that the Tipi had an 8cm wide gap around the entire floor and I started wondering what kind of wild animal can squeeze through this gap.

 

 

New Zealand is famous for its wildlife and the possums (a mixture between cat and gen-manipulated Guinea Pig with a funny nose, brown round button eyes and claws like a Koala bear). That was the official description of my adventurous husband, who is the only one in the family, who came eye to eye with one of these monsters, when we lived in a farmhouse in Dairy Flat. Bernie and the little monster looked at each other in the basement of the house one night and then both ran off screaming in opposite directions. Anyway – at night possums come alive and try to find something to eat. How could I dare to just for one second close my eyes and fall asleep, thinking that a wild, hungry beast runs around our tent and tries to eat my lovely husband and son for dinner?

 

Hah!  Pocahontas was on a mission. No wild beast would ever get one leg in our Indian Tipi alive. In my mind, I saw us having BBQ Possum leg for breakfast. Then my “happy-end” got harshly interrupted by nasty Mosquitos, giant Wetas and other creepers and crawlers.  In the meantime the snoring went on and on from the large and the small Indian bed and I felt like a sole survivor in the Amazon. As more you think about the danger (if it is pitch dark and the only solar light is on strike), as more your imagination gets carried away with the things, that could actually happen.

 

What can I say? At the first glimpse of light entered the open top of our Tipi (so that you can see the stars while waiting for predators), I was totally exhausted, but also relieved to have saved the survival of my tribe. And while having an ice cold morning shower in the windy 100% natural wood construction and feeling very constipated, I came to the conclusion again, that I am rather a city girl than an alternative back- to-nature-Indian tribe woman. I prefer my comfortable porcelain toilet than doing my business behind a men-eating bush under the sparkling night sky.

 

During the second night (and more constipated and heavy like a sack of potato) I couldn’t care less, if a wild Grizzly bear would have eaten my lovely husband and son. By then I was so exhausted and tired, that I just gave up saving my tribe. Even when I woke up the next morning to find a giant Weta crawling along my leg under the sheets, I didn’t mind. Just a short scream and that was it!

 

Unfortunately we didn’t make it to the Hot air balloon Festival in Hamilton, as my husband Winnitou isn’t so much into cultural happenings. And on top of it he declared the whole three days as a non-driving weekend for him. Because of chronic tiredness and declining eye sight I decided then, not to drive in the darkness either and that way I again ensured the survival of our Indian tribe and also saved some possums from sudden death on the road. 

 

I am sure, Henry will remember our Indian life-style in the bush forever and I was very happy to sit on my own un-ecological and not bio-degradable toilet, on which you just flush the water instead of throwing small tree chips in there. You really forget sometimes how lucky you are to have hot water, whenever you want it. And my lovely Winnitou-husband found the weekend very relaxing!

Beate (Pocahontas)