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Rueckblick 2010 – Einkaufstherapie

30 Dec

Personal Note: “Hier ein weiterer Schwank aus meinem Leben im Jahre 2010.

Fortsetzung folgt!

I never seem to run out of topics to write about, I just run out of time to do so! So, stay tuned and have a happy and wonderful day!”   Beate

 

Was fuer ein Jahr!

Nach Heiligabend, den wir in alter deutscher Sitte auch hier am Ende der Welt am 24. Dezember feiern, komme ich endlich zur Ruhe und kann das kommende Jahr planen, setze persoenliche Ziele und ueberlege, was ich aendern und verbessern kann. Ich lasse das alte Jahr vor meinem geistigen Auge ablaufen und komme mal wieder zu dem Schluss, dass naechstes Jahr alles anders werden muss!  Prioritaet ist (wie jedes Jahr), alles etwas ruhiger angehen zu lassen, mehr exercise, weniger essen, weniger Stress und mehr fun! Und dann kommt das naechste Weihnachtsfest und der Rueckblick aufs Jahr birgt die Erkenntnis, dass ich mein Ziel nicht erreicht habe: stattdessen noch weniger exercise, noch mehr gegessen, noch mehr Stress und keine Zeit fuer Fun! Das muss sich aendern und dann kommt schon die naechste Planung und das naechste Jahr…

Der Vorteil an meiner detaillierten Planung und strategischen Zielsetzung ist es, dass ich beim jaehrlichen Soll-Ist-Vergleich eindeutig weiss, dass einige Punkte als erledigt abgehakt wurden, gleichzeitig wundere ich mich ueber die vielen Punkte, die uebers Jahr dazu gekommen sind, von denen ich bei meiner letzten weihnachtlichen Zukunftsplanung noch keine Ahnung hatte. Die Liste wird immer laenger und laenger und fuer jedes Erledigt-Haekchen schleichen sich drei neue Punkte ein, die dann saeuberlich auf meine ueberdimensionale to-do-Liste ins neue Jahr uebertragen werden. 

Und wenn man das alte Jahr dann nochmal ueberdenkt, fallen einem die kleinen und grossen Ereignisse ein und mit einem gewissen Hang zum Perfektionismus (wie ich) wundert man sich ueber Vieles im Leben…

…wie zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Midlife Crisis and Shopping.

Midlife Crisis hat ja viele Gesichter, und bringt alle moeglichen Sentimentalitaeten und Depressionen mit sich. Der Unterschied der Symptome bei Maennern und Frauen koennte nicht extremer sein. Maenner verstaerken ihr Selbstbewusstsein, Frauen neigen dazu, den letzten Rest davon an den Nagel zu haengen. Kein Tag ist wie der andere, aber letztlich haben alle Gemuetsschwankungen eine logische oder eine hormonelle Erklaerung. Das macht den Umgang damit natuerlich wesentlich einfacher und man kann diverse Verhaltensweisen mit einem zwinkernden Auge entschuldigen. So ist ja bekannt, dass Maenner sich durch das Entdecken extremer Sportarten abreagieren. Viermal die Woche Fussball, das Training fuer die Tour de France auf einem raumforschungsentwickelten  Titan-Rennrad, der taegliche Drill im Fitness Center oder die Anschaffung eines Olympia-erprobten Wildwasser-Kajaks sind klare Anzeichen fuer ein letztes Aufbaeumen. Frauen, die unzufrienden sind (wieso denn bloss, fragt sich der Mann)  kennen oft nur einen Ausweg. Er lindert die Symptome (wenn auch nur voruebergehend) und laesst kleine Momente des Gluecks im grauen Alltags-Einerlei aufflackern:

Einkaufen!

Wie troestlich koennen ein paar Stunden im Einkaufszentrum sein, wenn man sich neue Kleider kauft, die man nie anzieht und die dann als Mahnmal fuer emotional finstere Zeiten in den bereits vollen Kleiderschrank gestopft werden (Hilfe – der Schrank ist zu klein!). Zusammen mit den anderen Errungenschaften aus frueheren depressiven Phasen vegetieren die quer gestreiften Tops und die ¾ Hosen, in die man nach der geplanten Diaet gerne reinpassen wuerde, in den dunklen Ecken des Kleiderschrankes, ohne je das Tageslicht wieder zu sehen. Bis zu dem freudigen Ereignis, wenn man beschliesst, sein Leben total zu aendern und den Kleiderschrank zu entruempeln. Dann findet man sogar noch die Original-Preisschilder mit Waehrungen, die schon laengst abgeschafft wurden.

Wenn man von so einem lang geplanten Einkauf mit vielen Taschen wiederkommt, ist es ein „guter Tag“ und man kann ihn als erfolgreich im Kalender durchkreuzen. Man fuehlt sich gut, etwas Neues im Schrank zu haben, das man eventuell mal anziehen koennte, wenn man mal die Gelegenheit dazu haette, falls es sich mal so ergeben sollte, dass man mal irgendwann und irgendwo eingeladen wuerde….  (Man weiss ja nie!)

Was ist aber mit den Tagen, an denen man entgegen jeglicher Vernunft, spontan und ohne jegliche Vorwarnung den Entschluss fasst, in den Shopping Krieg zu ziehen mit der festen Absicht, den Midlife Crisis-Feind zu besiegen und sich mal etwas Besonderes zu goennen?  (…was man sich ja schliesslich verdient hat)

Man rennt von Shop zu Shop und von Umkleidekabine zu Umkleidekabine, nur um festzustellen, dass das eine oder andere Fettroellchen an der Huefte auf mysterioese Weise gewachsen ist, trotz der besten Vorsaetze, die man enthusiastisch am  1. Januar in die Tat umsetzen wollte, aber leider kam am 2. Januar schon was dazwischen…

Zuerst schiebt man es auf die internationalen Kleidergroessen, die  –seit die meisten Kleidungsstuecke in China von winzigen Frauen hergestellt werden-  zu schrumpfen scheinen und fuer die man einen eigenen Dictionary braucht mit Laendercode-Tabelle. Beim zehnten gebluemten Sommerkleid (man hatte mal so eins in den 70er Jahren), welches in Groesse 8 (36) wunderbar an der Schaufensterpuppe aussieht, aber ab Groesse 16 (44), falls ueberhaupt vorhanden, wie ein ueberdimensionaler Heissluftballon den Koerper optisch noch mehr aufblaeht, scheinen die Blumen waehrend des Anblicks im Spiegels sprichwoertlich zu wachsen.

Wenn man dann mit Traenen in den Augen und voellig in Schweiss gebadet, den depremierenden Versuch, „sich was zu goennen“, aufgibt, dem Feind die weisse Flagge zeigt (mit der man sich besser erst den Schweiss von der Stirn und die Traenen aus den Augen wischt), dann bleibt nur noch, den Trost in einem grossen Stueck Kaesekuchen und einem extra-grossen Capuccino mit aufgetuermter Milch und einer Blume aus Schokopulver zu suchen. Schwerfaellig wie ein nasser Sack und der Kaesekuchen wie ein Stein im Magen liegend, besinnt man sich dann wieder auf die positiven Dinge im Leben und erkennt, dass der Shopping Trip trotz der kleinen seelischen Niederlage erfolgreich war und zu einem Happy-End fuehrte. Man hat ja schliesslich schon schoenere Kleider gesehen, die Familie durch das Nichtnutzen der Kreditkarte vor dem finanziellen Ruin gerettet  und den Kleiderschrank vor dem physikalischen Zusammenbruch bewahrt. Braves Maedchen!

Mein letztes grosses „Jetzt gehe ich mal nur fuer mich einkaufen“-Erlebnis hatte ich im Oktober als der Neuseelaendische Winter kein Ende nehmen wollte. Der Wind pfiff schon seit Wochen durch den Garten, so dass selbst unsere Katze wenig frass und trank um nicht oefter als einmal taeglich ihr Geschaeft im Matsch verbuddeln zu muessen. Nachdem sie wie von der Tarantel gestochen wieder reinraste und mit ihren nassen Tatzen auf den Fliesen entlang rutschte um zu bremsen, putzte sie sorgfaeltig ihre kleinen Lederfuesse an meinem Bullen-Vorleger im Wohnzimmer ab, bevor sie auf der Couch ihren Winterschlaf fortsetzte.

Also eines morgens, nachdem Henry schon in der Schule und mein lieber Mann schon zur Arbeit entschwunden waren, entschied ich, es sei der ideale Tag fuer eine Retail-Therapie und machte mich auf den Weg ins Shoppingcenter nach Glenfield. Zwei Stunden lang verschaffte ich mir einen Ueberblick ueber die aktuelle Fashion-Situation und beschloss dann bei einer Tasse Kaffee, noch nicht aufzugeben, sondern positiv eingestellt dem ein oder anderen Kleidungsstueck eine Chance zu geben. Mit neuem Mut und geschultem Auge, waehlte ich einige Tops und Hosen in einer kleinen Boutique aus, um sie in aller Ruhe in der viel zu engen Umkleidekabine anzuprobieren.

Wer entwirft eigentlich Umkleidekabinen???? Sie kommen mir vor wie Kaninchenstaelle, viel zu eng, zu dunkel und der eine Haken, der schon fast von der Wand faellt, haelt hoechstens zwei Kleiderbuegel. Man muss seine eigenen Kleider auf den Boden werfen und steht beim Umziehen drauf, weil die ausgezogenen Schuhe und die weibliche Ueberlebens-Handtasche (man weiss ja nie was man alles braucht) den Rest der Stall-Grundflaeche von 0.2qm belegen. Gibt es keine internationale Menschenrechts-Mindestnorm fuer Umkleidekabinen wie bei der Huehnerhaltung? Und wer hat ueberhaupt die voellig unlogische Regel erfunden, dass man nicht mehr wie drei Teile zum Anprobieren in die Umkleidekabine mitnehmen darf????

Es ist doch allgemein bekannt, dass gerade die moderne,  multi-tasking Frau gezwungen ist, zehn Sachen gleichzeitig zu erledigen und absolut keine Zeit hat fuer solche Spiraenzchen. Was soll denn das? Man moechte doch am liebsten 40 Teile gleichzeitig (jedes in drei Groessen und vier verschiedenen Farben) mitnehmen, verbringt eine Stunde in der Kabine und voila! Ein Teil passt, sitzt und hat Luft – 39 Teile gehen zurueck! That’s it!

Nein, stattdessen zaehlt die siebzehnjaehrige Verkaeuferin drei Teile ab, reisst einem den restlichen Stapel vom Arm und man muss sich fuer drei Teile im Kaninchenstall ausziehen, stoesst dich die Knie und die Ellebogen an den Waenden, der halbhohe Spiegel im Duestern laesst einen nicht mal mehr erkennen, ob die Hose lila, dunkelbraun oder schwarz ist. Nach der zweiten Hose muss man den Vorhang aufreissen um nach Luft zu schnappen und hat schon die Nase voll vom Einkaufen.

Irgendwann habe ich entschieden, diese Strapaze zu lindern, indem ich einfach die grossen Warnschilder (nur 3 Teile!) ignoriere und mit neu entwickelter Arroganz und zwanzig Teilen auf dem Arm hohen Hauptes an der Verkaeferin vorbei marschiere, in den kleinen Stall hinein! Da soll mich mal jemand stoppen, wenn ich in den Krieg ziehe!

Also an diesem tristen Wintertag in der kleinen Boutiqe im Shopping Center Glenfield, die halbe Shop-Kollektion und ich im Kaninchenstall und  wider Erwarten passt das ein oder andere Teil auf meinen birnenfoermigen Body-Type. Frohen Mutes und mit einem zufriedenen Laecheln auf den altersbedignt etwas eingefallenen Lippen probiere ich ein Teil nach dem anderen an und stapele die Tops und Hosen auf dem Boden, die dazu ausgekoren sind, meinen alten Kleiderschrank mit neuem Stolz zu begluecken.  Happy, happy stehe ich ohne Luft zum Atmen und nur bekleidet mit Unterhose und BH im Stall, als mich ploetzlich und unerwartet eine droehnende Sirene in meiner bis dahin sehr heilsamen Retail-Therapie unterbricht. Ich sah mich fragend im verblichenen Spiegel an, hatte keine Ahnung was der Alarm bedeutete, beschloss aber instinktiv meine Modenschau zu beenden und mich wieder anzuziehen. Als ich keuchend den Vorhang der Kabine aufreisse, sehe ich noch gerade wie die asiatische Verkauferin die Geschaeftstuere von aussen abschliesst und das Rolltor runterlaesst.

In den Gaengen des ShoppingCenteres herrschte ein wildes Wundern, waehrend ich von innen an die Tuere klopfe und die Verkaeuferin sich genervt gezwungen fuehlt, die Tuere noch mal zu oeffnen. In hektischem und gebrochenem Englisch, fragt sie mich, was ich da noch mache und herrschsuechtig klaert sich mich auf, dass es sich um Feueralarm handelt, und jeder muss das Shoppingcenter sofort verlassen. Habe mich unter diesen Umstaenden natuerlich nicht getraut zu fragen, ob ich die drei passenen Teile von meinem „muss ich haben“-Stapel im Kaninchenstall noch schnell bezahlen darf. Schicksalsmaessig fand ich es sehr ungerecht, dass gerade dann jemand das Shoppingcenter anzuenden musste, wenn ich endlich mal was Schoenes zum Anziehen finde! Very bad timing!

Aber dann habe ich mir gesagt „Let it go!“ (was auch mein neues Motto fuer 2011 ist!) und bin von der uebrigen Menschenmenge zum Ausgang geschwemmt worden, habe mich im Parkhaus in mein Auto gesetzt und wollte nach Hause fahren.  Leider hatten die anderen 2000 Kunden die gleiche Idee und schon nach einer  Minute herrschte im Parkhaus ein ausgewachsenes Verkehrschaos. In der Ferne hoerte ich, wie sich die Feuerwehrsirenen naeherten, zu sehen war nichts, und vermutlich waere ich in meinem Auto verbrannt, wenn es ein echtes Feuer gewesen waere. Oder ich waere mit dem letzten Fashiondesign im Kaninchenstall gegart worden, wenn ich mich nicht in Windeseile angezogen haette. Nach zwei Stunden loeste sich der Stau im Parkhaus auf, immer noch kein Feuer oder Qualm in Sicht und ich fuhr unverrichteter Dinge, aber wiederum mit positiven Gedanken nach Hause. Geld gespart – Feuer-Inferno ueberlebt – Kleiderschrank vor Zusammenbruch gerettet – braves Maedchen!

 

Abends im Bett kam mir noch der Gedanke, ob man als Verkaeuferin nicht vielleicht einen Blick in die Kaninchenzuchtabteilung werfen sollte, bevor man sich selbst evakuiert. Und dann fragte ich mich, ob man das internationale Sirenensystem nicht verbessern koennte, so dass jeder gleich weiss, was los ist, anstatt erstmal nur Panik zu verbreiten und jeder fragt jeden, was das Signal bedeutet. Man koennte doch beruehmte Kuenstler mit schoenen Stimmen beauftragen, Katastophen-Mitteilungen auf ein Endlos-Band zu sprechen. Antonio Banderas koennte vor einer Feuersbrunst warnen, Brad Pitt vor einer Cholera Epedemie, Susan Boyle vor einem Erdbeben und Udo Lindenberg vor einer Ueberflutung. Bankueberfall, Vulkanausbruch, Orkan, Tsunami, Lebensmittelvergiftung, wildgewordene Voegel, entlaufene Raubtiere, kreisende Pleitegeier, Chinesische Invasion oder Sprengstoffattentat. Man will ja schliesslich wissen, wovor man sich retten muss und vielleicht hat man ja ein aufblasbares Boot, eine abgesaegte Schrotflinte, ein Chinesisches Woerterbuch oder einen Feuerloescher in der Handtasche.

Und da ich immer noch nicht schlafen konnte, bat ich den lieben Gott noch, den Umkleidekabinen-Designern eine kleine Eingebung zukommen zu lassen und schickte ihm telepathisch meine Liste: ein bisschen mehr Platz, etwas frische Luft, sommerliches Tageslicht, ein nicht erblindeter Ganz-Koerper-Spiegel, eine lange, stabile Kleiderstange, ein Paeckchen Erfrischungstuecher, eine Karaffe mit frischem Wasser, etwas Rosenduft, eine realistische Groessen-Vergleichstabelle aller Laender, eine passende Ablage fuer Handtasche und Schluesselbund und ein Schild: „Bitte alles auf einmal anprobieren!“. Und vielleicht eine Tuere oder ein Vorhang, die richtig schliessen, wenn’s recht ist…

2010- Midlife Crisis, Pocahontas and life at the End of the World!

26 Dec

  

Personal Note: “Finally I have time to reflect on the year 2010.  As English ist not my first language (as you know), I apologize beforehand for any spelling mistakes, for choosing the wrong words or for building complicated sentences. It is not my attention to upset anybody! Maybe you know what I mean. It is complicated, but I try my best to use “understandable English”. So please enjoy my personal highlights of the year.     Beate

In July my world-traveling writer friend Angelika just sent me an interesting letter about hair removal, Brazilian Waxing and other methods used by American women to look good at places where normally nobody sees it.

I laughed my head off and I am very glad, that I am too old, too lazy and too poor for these things. And because of the weather and my apple shaped body type I am not wearing a bikini anymore.  I can’t afford Liposuction and because I am allergic to pain, I will not have Botox (wasn’t that used as neurotoxin during the Vietnam War?) injections or body lifting.  If you have a total body lift, they cut one circle around the waste, pull the skin up (like a pantyhose), cut off the overlapping skin and then stitch it all back together. From that remaining piece of skin, they can design new lips, new ears, or breast enlargements for you. Not for me! From time to time I pluck a hair from my chin, if the weather is nice I shave the hair under my arms and the ones on my legs will only be removed in summer when I wear the comfortable Capri pants with elastics around the waist – and that’s it!

 

As a good girl -not like Brittney Spears- I always wear underpants, mostly big enough to catch a rabbit, if necessary – you’ll never know! Because of my age I am not wearing miniskirts anymore, for comfort reasons I am not wearing g-strings and it is not my style anymore to wear see-through lace, silk, chiffon or handmade crochet dresses. All of those don’t go well with my love handles and the little “sausage rolls” on my back according to “Triny and Susanna” and “What not to wear”. That reminds me of Blackforrest ham . Everytime, I am really ready to become a Vegetarian, I get a terrible craving for Blackforrest ham and German bread (the one that feels like a brick). Is that normal or is it part of my midlife crises or is it psychotic preparation for hard times to come?

 

I am also glad, that the Soccer World Cup is over and we can go back to sleep at night. During that time it wasn’t my mortgage that kept me up at night, but the screams coming from the gun- secured Middle Earth area in my living room, where my lovely husband was fighting his personal war against international players and referees. I tried to buy that psychic Octopus on e-bay. It would have made a nice Christmas present for Bernie, so that he knows by Friday night, if his team is winning and if it is worth to get up that early on a Saturday morning.  And if the Octopus loses his magic, we can have him with soup for dinner. Or we could use him as a soap holder or automatic massage machine with a hand-made brush at each arm in the shower.  

 

My 49. Birthday passed by – very quietly. This year I haven’t invited anybody and I had no stress preapring a big party. Instead I took the opportunity to wash my car and clean up the garage. And the day before my birthday I made a “Kaese-Sahne-Torte” for myself (just like my Mum used to make it 20 years ago). I enjoyed it for breakfast, lunch and dinner and added a few pounds to my hips.

 

When I went to the bank to change my credit card, I was reminded to use the points that I have collected over the years and I didn’t know anything about. When I found out that I you can use the points in an electronic store, I (with my caring nature) choose a new flatscreen tv to make my lovely husband happy and to have a reason to open up the Middle Earth zone in my living room for other family members.  First creature to notice the new TV was big black fat cat Mimi. As usual she jumped on top of it, just to find out (still flying), that there was actually no space anymore for her 8.5 kg womanly body to land on.  

 

Since we haven’t had any vacation in the past years, I had booked one before last Christmas (2009) to surprise my lovely husband and my even lovelier son under the Christmas tree. Unfortunately and because of Christmas and school holidays related stress, I forgot all about it and I recovered the internet booking voucher during a clean-up session of my office drawers. Luckily the booking was for the weekend 26/27. March 2010 and therefore still valid when I found it a few days earlier. For nearly 10 years Henry tried to convince his boring parents to go camping and at the time of booking, I thought a weekend in an original Indian Tipi-tent would be the perfect alternative solution.   Alright- booked long ago – then forgotten – then re-discovered, I made the very quick decision: We are going! (even though the financial situation didn’t scream: holidays!). And we went. A booking is a booking! Raglan, a tiny little village on the west coast, 50km from Hamilton just takes three hours by car.  

 

One woman – one decision! Henry was very excited, Bernie was more concerned about the missed Soccer game on Saturday and if his soccer team will have any chance to win without him, and I was stressed with packing. Finally we loaded everything in my old car and off we went, heading down South.

 

Straight after passing the City of Auckland we had a “Smoko” break for Bernie in a little village, where I will definitely not stop on our way back home and hopefully never have a car break down in that area. But we went on, enjoyed the wonderful scenery, green hills, millions of sheep, inhaled toxic exhausts from the trucks in front of us and finally we reached the hills and bushes, where our Indian Tipi was  hidden. 

 

Unfortunately during internet booking they forgot to mention, that you could only reach the Tipi by feet and that is was around 1 km away from the reception and the parking place, where you had to leave your car. But real Indians are tough and therefore we started our walk in rather un-suitable shoes. We climbed up the hills, down the hills, over rocks, stumbled over roots, went through the mud and all the way trying to pull or push our  suitcases on wheels, boxes with food, clothing for any weather condition, Henry’s toy collection, his bicycle, my books and of course my art supplies. If we wouldn’t have passed a wooden sign, I thought we were lost in the bush by then. But no – we were still on track and with a final push and the last breath, we reached a flat green area on a hill, where our Tipi was hidden.   

 

Positively surprised about the freshly made beds inside and the not working Solar lamp, what was the complete interior of the tent, I fell on the bed and tried to breathe for half an hour. Henry was very happy and Bernie lighted his first peace pipe.

 

Everything looked very romantic. There were some other Tipis, but there was enough distance to have your privacy.  In the middle of it all we found a rustic, open bush kitchen.  And the organic toilet tract a la Friedensreich Hundertwasser was where all the flies circled. That reminded me of the wooden toilet hut we had in our garden in 1965, when my parents lived with three little children, no money and for historical reasons hated by the neighbours in a totally run-down house in a tiny little village in Belgium. And we had to clean our bums with carefully ripped newspaper squares. One of those cold winter evenings on the wooden plank toilet in Belgium I made the decision to do something with my life, so that I would never ever have to freeze my backside on such a “toilet”. And here we are: 45 years later, and I am paying $200 for the experience!

But even the shower with ice cold water can be romantic, if you keep an open mind and if you only stay from Friday till Sunday.

Bernie spent the rest of the day to secure world peace by smoking lots of peace pipes, I was a bit worried, how to survive, once it starts raining and Henry collected stones, sticks and built a BMX race course for his bike, which started at the Eco-toilets and went all the way down to our Tipi entrance. Like real Indians!

 

In the evening and during cooking and eating under the stars we met some other Indians, which came from all sorts of countries and who were used to not have a shower every day and travel the world just with a backpack and for practical reasons wear dreadlocks on their heads. That makes you think again if you really need all these civilization goods you spent your money on over the years. I am sure, that not one of the fellow Indians had sleepless nights, thinking how to pay their mortgage.  Our fellow Indians also didn’t have to pay for their Tipis and the Eco toilet, because they were volunteers and helped building rustic huts from empty wine bottles, straw and mud, so that these city Indians (like us) have the opportunity to test living a “wild life”.

 

Maybe we should sell everything and free like a bird travel the world with backpacks and glued hair.

 

Everybody was really nice. We had lots of fresh air and some wine (to support the wine bottle and mud building industry) and life under the stars made us very tired (especially the older Indians like Bernie and me) and my lovely husband didn’t muck around, he lied down on his bed and a minute later he was in dreamland. 

 

But to have at least one guardian keeping an eye on the tribe and even though I was extremely, tired, too I tried to talk Henry out of going on a nightly hunt with hand-made spears and on his bicycle.  Henry is a tough boy and the fresh air energizes him even more, so that his first glimpse of tiredness came not before midnight.

 

Then everything went quick. Two Indians were snoring and I was lying on my bed in the darkness listening to every noise in the bush until I realized, that the Tipi had an 8cm wide gap around the entire floor and I started wondering what kind of wild animal can squeeze through this gap.

 

 

New Zealand is famous for its wildlife and the possums (a mixture between cat and gen-manipulated Guinea Pig with a funny nose, brown round button eyes and claws like a Koala bear). That was the official description of my adventurous husband, who is the only one in the family, who came eye to eye with one of these monsters, when we lived in a farmhouse in Dairy Flat. Bernie and the little monster looked at each other in the basement of the house one night and then both ran off screaming in opposite directions. Anyway – at night possums come alive and try to find something to eat. How could I dare to just for one second close my eyes and fall asleep, thinking that a wild, hungry beast runs around our tent and tries to eat my lovely husband and son for dinner?

 

Hah!  Pocahontas was on a mission. No wild beast would ever get one leg in our Indian Tipi alive. In my mind, I saw us having BBQ Possum leg for breakfast. Then my “happy-end” got harshly interrupted by nasty Mosquitos, giant Wetas and other creepers and crawlers.  In the meantime the snoring went on and on from the large and the small Indian bed and I felt like a sole survivor in the Amazon. As more you think about the danger (if it is pitch dark and the only solar light is on strike), as more your imagination gets carried away with the things, that could actually happen.

 

What can I say? At the first glimpse of light entered the open top of our Tipi (so that you can see the stars while waiting for predators), I was totally exhausted, but also relieved to have saved the survival of my tribe. And while having an ice cold morning shower in the windy 100% natural wood construction and feeling very constipated, I came to the conclusion again, that I am rather a city girl than an alternative back- to-nature-Indian tribe woman. I prefer my comfortable porcelain toilet than doing my business behind a men-eating bush under the sparkling night sky.

 

During the second night (and more constipated and heavy like a sack of potato) I couldn’t care less, if a wild Grizzly bear would have eaten my lovely husband and son. By then I was so exhausted and tired, that I just gave up saving my tribe. Even when I woke up the next morning to find a giant Weta crawling along my leg under the sheets, I didn’t mind. Just a short scream and that was it!

 

Unfortunately we didn’t make it to the Hot air balloon Festival in Hamilton, as my husband Winnitou isn’t so much into cultural happenings. And on top of it he declared the whole three days as a non-driving weekend for him. Because of chronic tiredness and declining eye sight I decided then, not to drive in the darkness either and that way I again ensured the survival of our Indian tribe and also saved some possums from sudden death on the road. 

 

I am sure, Henry will remember our Indian life-style in the bush forever and I was very happy to sit on my own un-ecological and not bio-degradable toilet, on which you just flush the water instead of throwing small tree chips in there. You really forget sometimes how lucky you are to have hot water, whenever you want it. And my lovely Winnitou-husband found the weekend very relaxing!

Beate (Pocahontas)